Soziale Mobilität

Braunschweig ist im Jahre 2035+ zu einer Stadt geworden, in der Mobilität für alle gleich leistbar und möglich ist. Ob Rollstuhlfahrer, Rentner*innen oder aber Skateboarder – jeder kommt sozialverträglich und problemlos zu seinem Wunschziel.

Mit der „Offensive Barrierefreiheit“ konnten wir in Braunschweig alle Hindernisse für jung und alt beseitigen. Die Gehwege in der Stadt sind nun deutlich breiter. Sie sind Treffpunkt und Bewegungsraum für alle. Ob Eltern mit ihrem Kinderwagen oder Personen im Rollstuhl, hier kann ich mich frei und komfortabel fortbewegen. Der Platz des motorisierten Individualverkehrs ist dadurch etwas kleiner geworden, aber das nehmen wir für eine sozialere Stadt gerne in kauf. Auch das Straßensystem ist gänzlich neu organisiert. Straßen durchpflügen nicht mehr die Gehwege sondern andersherum – frei nach dem Motto „Mensch vor Maschine“. Auch die Kommunikation und Information funktioniert jetzt viel besser. Egal ob Einwohner*in oder Neuankömmling. Jeder findet sich schnell und einfach in der Stadt zurecht. Dabei hilft auch ein stadtweites kostenfreies WLAN.

Angsträume waren gestern. Auch der Fahrradverkehr ist jetzt viel sicherer und komfortabler. Breite Fahrradwege säumen die grünen Boulevards und Hauptverkehrsstraßen. Fußtritte an Ampeln und andere Elemente ermöglichen eine Fahrradinfrastruktur, wie man sie nur aus Kopenhagen kennt.

Im Braunschweig der Zukunft Sharing ganz alltäglich geworden. Ob Carshairing oder Bikesharing ich finde eigentlich immer eine Möglichkeit mich schnell und individuell fortzubewegen. Mein Auto lasse ich in letzter Zeit auch immer öfter stehen. Mit dem Konzept des „Ridesharings“ buche ich mich unkompliziert und automatisiert bei privaten Fahrgemeinschaften mit ein. Wer noch ein Auto hat, der Hilft mit seinen Fahrten wo er nur kann. Gemeinsame Besorgungsfahrten sind gelebter Alltag.

Der ÖPNV ist mittlerweile für alle Braunschweiger*innen umsonst. Ich steige einfach in die Straßenbahn und lehne mich gemütlich zurück. Wo es keine Haltestellen gibt, werde ich von autonomen Bussen abgeholt. Sie haben keinen festen Fahr- und Linienplan sondern orientieren sich nach den Anforderungen ihrer Nutzer*innen (On-Demand).

Braunschweig ist im Jahre 2035+ eine Stadt, in der jeder Verkehrsteilnehmer sicher und sozial sein Ziel erreichen kann. Privater Besitz wird zudem nicht mehr rein negativ wahrgenommen, da auch dieser einen Beitrag zum Gemeinwohl leistet.

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